Porträt

Angelika Bruckert, Tierpsychologin (ATN)
Den Anstoß mich intensiv mit Hunden zu beschäftigen bekam ich durch meine Labradormix-Hündin Kessie, die ich mit ca. 1 ½ Jahren aus dem Tierschutz übernahm.
Es war bereits ihr 4. Zuhause in ihrem bis dahin erst kurzen Leben.Trotzdem hatte sie keinerlei Erziehung, konnte nicht an der Leine gehen, sprang Menschen an, ging Jagen, holte Essen vom Tisch, hörte nicht auf ihren Namen wenn man sie rief, war ängstlich gegenüber Männern, kleinen Kindern, Autos, Lkw´s, Traktoren und konnte zu meinem Leidwesen auch noch Türen öffnen, was ich gleich am ersten Abend feststellten durfte.
Mein Weg führte mich schließlich, nach vielen eigenen erfolglosen Versuchen, sowie nach erfolglosen Versuchen in Hundeschulen an die renommierte private Akademie für Tiernaturheilkunde (ATN), atn@atn-ag.ch
Das Studium der Tierpsychologie wird von sehr kompetenten, didaktisch erfahrenen Wissenschaftlern und praxisbezogenen Fachleuten konzipiert und entwickelt.Die Dozenten und Autoren sind Biologen, Veterinärmediziner und Psychologen, sowie Verhaltenstherapeuten für Hunde und Hundetrainer.
Nachdem ich das Studium mit den Schwerpunkten Hund und Pferd erfolgreich abgeschlossen hatte, nahm ich an zahlreichen Seminaren, Workshops und Vorträgen anerkannter und erfahrener Hundeexperten mit den verschiedensten Schwerpunkten teil.
Danach eröffnete ich schließlich meine Tierpsychologische Praxis...

und 2009 gemeinsam mit meiner Partnerin die "etwas andere "Hundeschule. Die Gruppen waren klein. Ziel war es jedes einzelne Hund/Mensch Team individuell zu betreuen, zu fördern und zu fordern.
In dieser Zeit sammelte ich viel Erfahrung mit Hunden verschiedenster Rassen und ihren rassebedingten Eigenschaften. Aber vor allem die Arbeit mit den Welpen und ihren Menschen zeigte mir wie wichtig es ist gerade in den Phasen der Prägung und Sozialisierung, die Halter intensiv zu betreuen und anzuleiten und damit für die Welpen eine gute Basis für die weitere Entwicklung zu schaffen.
Des weiteren sammelte ich Erfahrungen mit Hunden aus dem In- und Ausländischen Tierschutz, deren rassebedingten Eigenschaften und den sich aus dem Vorleben eventuell entstandenen Problemen.
Die Arbeit in einer Gruppe hat jedoch auch Nachteile.
Meine Erfahrung zeigt, dass ein individuell angepasstes Training im Einzelunterricht den Menschen und seinen Hund wesentlich schneller und effizienter zu ihrem eigenen gewünschten Ziel führt.
Die Ausnahme bilden Probleme. die auch unter kontrollierten Bedingungen in einer kleinen Gruppe trainiert werden sollten, wie z.B.die Leinenaggression.
Die meiste Erfahrung jedoch sammle ich in meinem Alltag in meiner Tierpsychologischen Praxis. Jeder einzelne "Problemfall" trägt durch den individuellen Charakter der Hund/ Mensch-Beziehung und Hund/Mensch-Lebenssituation dazu bei.

Kessie, inzwischen als "Graue Fellschnauze"